Das LBO im Jubiläumshalbjahr

Erster öffentlicher Auftritt (1978) des LBO im Stuttgarter Landtag

Zum 40-jährigen Jubiläum des LBO findet am 10. November 2018 um 19.30 Uhr das Jubiläumskonzert im Kronenzentrum in Bietigheim-Bissingen statt. Unter der bewährten Leitung des Niederländers Björn Bus warten einige Highlights auf die Konzertbesucher: Die neue Jubiläums-CD wird vorgestellt, das neue Logo wird präsentiert und die Gewinnerkomposition des Kompositionswettbewerbes, die das neue Logo in Musik verwandelt, wird zu hören sein. Weiterhin wird die Sandmalerin Colette Dedyn Johan de Meijs “Der Herr der Ringe (Sinfonie Nr. 1)” kunstvoll in Sandbilder umsetzen.

Merken Sie sich die Termine vor, um das Herbstprogramm zu hören.

Informationen zum Kartenvorverkauf für das Jubiläumskonzert finden Sie hier.
Alle Orchester im Land erhalten besondere Vergünstigungen.

Alexandra Zinßer ▪ Kartenvorverkauf
Tel.: +49 7941 960539
E-Mail: kartenif20@landesblasorchesterif20.de

Neues Jahr, doch die Gärten bleiben

Das Landesblasorchester Baden-Württemberg absolvierte bereits beide Arbeitsphasen und spielte den zweiten Teil der Jubiläums-CD ein – und das alles im noch jungen Jahr. Doch es ist nicht irgendein Jahr, sondern das 40. seit der Gründung des LBO im Jahr 1978. Bevor es in den Jubiläums-Herbst geht, spielt das LBO im Frühjahr/Sommer zunächst ein sehr klassisches Programm. Dies ist vor allem der Einladung geschuldet, das Abschlusskonzert der Innsbrucker Promenadenkonzerte am 29. Juli zu spielen.

Voller Vorfreude fiebert das ganze Orchester dieser einmaligen Gelegenheit entgegen, im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg zu konzertieren. 2010 war der Klangkörper bereits eingeladen, ein Konzert zu geben (im Bild zu sehen). Sowohl die Musiker als auch das Publikum genossen den festlichen Akt im royalen Stil, anmutige Klänge und die milde Wärme einer lauen Sommernacht.

Doch nichts ist so beständig wie die Veränderung. Nachdem die „Gärten” dem LBO im letzten Jahr beim WMC Kerkrade so viel Glück gebracht haben – „El Jardin de las Hespérides“ (José Suñer Oriola) war das Hauptwerk im Programm – , spielt das LBO dieses Halbjahr gleich auf zwei Landesgartenschauen in Süddeutschland: Am 17. Juni auf der Landesgartenschau Würzburg und am 27. Juli auf der Landesgartenschau Lahr.

Die weiteren Konzerttermine im Jubiläumsjahr finden Sie hier.

Gewinner des Kompositionswettbewerbes

Alea iacta est: Die Jury hat nach einem intensiven Studium der eingereichten Bewerbungen den Gewinner des Logo in Sound-Kompositionswettbewerbes auserkoren.

Herzliche Glückwünsche an Christiaan Janssen​ (Janssen Music).

Das LBO wird die Komposition in sein Herbstprogramm aufnehmen.

Wer mehr über den Gewinner und sein Werk "Festmusik des LBO" erfahren möchte, kann dies in der aktuellen Ausgabe der forte in einem Interview nachlesen.

https://epaper.forte-online.de/de/profiles/f6b93256c35a/editions/46a911fcd6781c34a017

Logo in Sound – Kompositionswettbewerb

Im Jahr 2018 feiert das Landesblasorchester Baden-Württemberg (LBO) sein 40-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass erscheint das Orchester in neuem Gewand: Das Logo und das gesamte Erscheinungsbild werden erneuert.

Der Musik und seinen Werten bleibt das LBO aber treu: Es möchte mit seiner Musik die Menschen erreichen und Emotionen wecken. Das neue Logo des LBO versinnbildlicht dies. Die neue Farbgebung ist geprägt von der Farbe Rot. Denn diese steht für Liebe, Leidenschaft und Herz(-blut). Die unterschiedlich warmen Rottöne spiegeln dabei den Facettenreichtum des LBO wider und belegen die vielschichtigen Wahrnehmungsebenen der Musik. Insgesamt ist das Logo nicht statisch, sondern seine schwungvollen Linien vermitteln den Eindruck von Bewegung und Rhythmus. Die unterschiedlich ausgeprägten Ober- und Unterlängen des Logos ergeben Höhen und Tiefen, wie auch die Musik durch unterschiedliche Tonfolgen gekennzeichnet ist. Und nicht zuletzt bekennt sich das LBO stolz zu seiner Heimat.


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LBO ist Vizeweltmeister

Das Landesblasorchester Baden-Württemberg erspielte unter der Leitung seines niederländischen Dirigenten Björn Bus am vergangenen Sonntag beim World Music Contest in Kerkrade, Niederlande, mit 96,00 Punkten eine Goldmedaille und wurde mit dieser Punktzahl Vizeweltmeister. Der WMC ist die Weltmeisterschaft für sinfonische Blasmusik, zu der das LBO eingeladen wurde, um in der höchsten Konzertklasse, der Harmony Concert Division, am Wettbewerb teilzunehmen.

Mit einem emotionalen Programm konnte das LBO sowohl die Jury als auch das sichtlich gerührte Publikum überzeugen. Da in diesem Jahr erstmals ein neues Bewertungssystem eingeführt wurde, bei dem der X-Faktor gesucht wurde, führte das süddeutsche Ensemble ein Gesamtkunstwerk auf. Unter dem Leitsatz „Jedes Kind dieser Welt hat ein Recht auf Zukunft“ wurde auf das Leid und die Not von Kindern und Jugendlichen in der ganzen Welt aufmerksam gemacht. Mit Hilfe von sorgfältig ausgewählten Bildern, die parallel zum Konzert hinter dem Orchester projiziert wurden, wurde das musikalische Programm zu einer beeindruckenden Botschaft.

Sehr eindrucksvoll führten die Schlagwerker mit dem perkussiven, eigens für den Wettbewerb geschriebenen „Middle East Raid“ (Eckhard Stromer) ins Thema ein. Schnelle Bilderfolgen zeigten dazu dem Betrachter Konfliktsituationen aus aller Welt. Anschließend beschrieb Corinna Henger zart und ausdrucksvoll mit dem virtuosen Flötensolo „Syrinx“ (Claude Debussy) die „heile Welt“, das nahtlos in Carl Nielsens „Pan und Syrinx, op. 49“ mündete. Lyrische Teile darin erinnerten an die heile Welt, aber die Musik ließ auch schon drohendes Unheil vernehmen. Mit Salvador Brotons‘ „Rebroll (Rebirth)“ steigerte sich die Inszenierung ins Unermessliche. Passend dazu Bilder von Krieg und Zerstörung. Danach folgte das Hauptwerk „El jardin de las Hespérides“ (José Suñer Oriola). Die Musik untermalte hier perfekt die Bilder zu Heimat, Sehnsucht, Flucht, aber auch Ankunft und Hoffnung.

Nach dem 45-minütigen Programm (hier nochmal anzuschauen) entlud sich die Spannung des internationalen Fachpublikums in einem langanhaltenden Applaus. Als der letzte Schlusston verklang, hielt die vollbesetzte Rodahal in Kerkrade jedoch zunächst eine halbe Minute inne, um anschließend die Stille mit Beifall im Stehen und „Bravo“-Rufen zu brechen. Der Dirigent Björn Bus kommentierte das beste Abschneiden eines deutschen Orchesters beim WMC mit „unwirklich“ und lobte bereits nach dem Aufritt sein Orchester, auf das er „mächtig stolz“ ist. Zudem erreichte sein Orchester den zweiten Platz in der Gesamtwertung mit nur geringen 0,5 Punkten Abstand zum ersten Platz. Die eineinhalb Jahre Planung voller leidenschaftlicher Hingabe und unermüdlichem Einsatz der Orchestermitglieder und vor allem seines Dirigenten waren somit ein voller Erfolg, der die internationale Reputation des Landesblasorchesters bravourös bestärkt.


 

Unser Imagefilm

Erleben Sie, was das Landesblasorchester Baden-Württemberg so sympathisch und menschlich macht und warum die Symbiose aus Hobby- und Profimusikern einen ganz besonderen Klang zutage fördert.

produced by prestigefilm.